(#15) Strawberry fields forever

Ich nehme mal an, dass die wenigsten Shanghai mit frische Erdbeeren selbst pflücken verbinden.

Aber, was sich ziemlich absurd anhört, ist tatsächlich an mehreren Stellen möglich. Zwar für die meisten von uns nicht gerade um die Ecke, sondern durchaus mit einem Tagesausflug – zumindest dann, wenn man das mit dem Fahrrad macht – verbunden, aber machbar.

Susanne hatte schon mal erzählt, dass sie versucht hatte, mit dem Fahrrad zu Erdbeerfeldern zu gelangen, aber an einer „Coronasperre“ gescheitert war. Bato hatte mir empfohlen, im Osten von Pudong mal die Farmlands zu erkunden. Also haben wir uns heute auf den Weg gemacht. Mit den Fahrrädern. Denn da, wo Erdbeeren wachsen, muss es ja so etwas wie Landwirtschaft geben.

Wie immer, war schon der Weg Teil des Ziels. Über lange Strecken waren wir uns allerdings nicht sicher, ob wir wirklich so etwas wie Erdbeerfelder finden würden. Alles, was wir wachsen sahen, waren Hochstraßen. Über mehrere Kilometer sind wir mitten durch eine riesige Baustelle gefahren. Sehr lehrreich, denn wir konnten jede Bauphase dieses Megaprojektes war deutlich erkennbar. Einzelne Pfeiler, Pfeiler mit Querbalken, Hochstraßen, die einfach zuende waren, kreuz und quer über und untereinander verlaufende Streckenabschnitte. Mitten in der Baustelle ein altes Wasserrad, das erahnen lässt, dass es hier bis vor wenigen Jahren noch ganz anders ausgesehen haben muss. Farmland?!

Weiterlesen beim Blog „SHANGHAI AND I“


Nicole ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.


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