(#17) Das Hotel im Steinbruch

Donnerstag ist Alextag und wir natürlich wieder unterwegs.

Alex hat das Programm zusammengestellt. Ein bisschen taitai und ein bisschen harte Recherche für unsere Blogs, also für Euch!

Wir starten mit einer Massage. Um aber in den Massagesalon zu kommen, muss ich erst aus der French Concession zu ihr „raus“ fahren. Nicht ganz so einfach, denn die Linie 10 hat zwei verschiedene Endstationen. Je nach dem, in welche man einsteigt, kommt man an der richtigen oder eben an der falschen – zumindest dann „falsch“, wenn man zu Alex möchte – Endstation raus. Da es für mich von außen nicht erkennbar war, ob ich jetzt in die richtig einsteige oder nicht, bin ich einfach mal eingestiegen – in die falsche. Aber ich wusste, im Gegensatz zu Alex, dass das passieren konnte. Alexandra hatte nämlich vor einigen Wochen schon mal getestet, wie das ist, mit der falschen bis an deren Endstation zu fahren, um dann wieder einige Station retour zu müssen. Aber auch das war nicht so einfach, denn sie hat die erste Station zum Umsteigen verpasst. Wie das eben so ist, wenn man unter Zeitdruck steht. Bei mir hat dann auch tatsächlich alles geklappt und ich kam zwar verspätet, aber ohne Umwege an. An der Metro stand Alex mit ihrem „Drachen“, einem coolen E-Skooter, und los ging’s zur Massage. Ehrlich, es gibt kaum etwas cooleres, als hinten auf diesem Skooter mit Alexandra durch Shanghai zu düsen. Da „draußen“ können wir es auch machen, denn eigentlich dürfen nur Kinder unter 14 Jahren mitfahren. Dass ich keine 14 mehr bin, erkennt man auf ziemlich weite Entfernung. Aber egal. Solange wir nicht erwischt werden ….

Wer jetzt denkt, die Massage wäre etwas zum Entspannen, täuscht sich. Diese Massagen sind dafür da, dass man sich nicht während der Massage, sondern maximal danach gut fühlt. Dann nämlich, wenn der Schmerz nachlässt. Ich weiß schon, Euer Mitleid hält sich in Grenzen. Würde sich meines auch.

Weiterlesen beim Blog „SHANGHAI AND I“


Nicole ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten
rund um Shanghai.


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