(#18) Der Jadebuddha Tempel

Es ist Samstag. Zeit für Kultur.

Wir wollen ja so viel wie möglich über China und seine Kultur lernen. Nach einem gemütlichen Frühstück geht es los.

Der Jadebuddha Tempel liegt im Bezirk Jing’an. Nur wenige Metro Stationen von uns entfernt. Leider gab es im Tempel selber nur chinesische Flyer. Wir hatten also nicht den leistesten Schimmer, was wir da sahen. Umso schöner, dass jetzt für Euch noch mal aufzubereiten. Die meisten Infos dafür habe ich auf dem blog.chinatours.de gefunden.

Der Jadebuddha Tempel ist heute ein Chan-buddhistisches Kloster, das von zirka 70 Mönchen bewohnt wird, die sich hier um alles kümmern. Dass das Kloster noch immer genutzt wird, erkennen wir ganz schnell: schon gleich am Eingang werden „Räucherstäbchen“ verkauft und überall betende Menschen. Vor den Statuen liegen Opfergaben. Ich traue mich zunächst gar nicht, Bilder zu machen. Muss dann aber an all die chinesischen Touristen bei uns denken. Die fotografieren ja auch alles, wird also schon ok sein.

Gegründet wurde der Tempel 1882 mit zwei Jadebuddha Statuen. Eine der beiden ursprünglichen Statuen ist die 1,95 Meter hohe und 3 Tonnen schwere sitzende Buddhastatue. Es ist eine unheimlich schöne Statue, die aber leider nicht fotografiert werden darf. Die kleinere, liegende, Buddhastatue stellt Buddhas Tod dar. Beide waren aus Myanmar auf dem Seeweg nach Shanghai gebracht worden. Im Tempel befindet sich außerdem noch eine größere liegende Buddhastatue aus Singapur. Diese wurde dem Tempel im Jahr 1989 gespendet. Typisch für Tempelanlagen dieser Art sind die drei hintereinander liegenden Haupthallen mit zwei Höfen. Ausgerichtet sind sie an einer zentralen Hauptachse von Süden nach Norden.

Weiterlesen beim Blog „SHANGHAI AND I“


Nicole ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten
rund um Shanghai.


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