(#71) Das (bisher) schönste versteckte Café

In der vergangenen Woche war ich mal wieder mit Ines unterwegs. Sie hatte zwei Cafés rausgesucht!

Da ich mich nicht entscheiden konnte, beschlossen wir beide zu besuchen. Kaffee bzw. Tee geht immer. Aber es sollte anders kommen. Ich habe mich gleich in das erste Café so verliebt, dass ich hier gar nicht mehr weg wollte.

Das Ban She liegt versteckt in einer Lane in der Nanchang Lu. Nicht weit von uns entfernt. Von außen sieht man mal wieder GAR nichts. Es ist eine Lane wie es so viele hier in Shanghai gibt. Ein wunderschön verziertes Eisentor in einem steinernen Torbogen eingefasst, rechts ein Häuschen für den Guard, gleich dahinter in die Wand eingefasste Mülltonnen und ein Haus neben dem anderen. Was diese Lane aber schon auf den ersten Blick so einladend macht, sind die vielen Blumentöpfe mit Palmen, Efeu, Bambus, aber auch einigen Blumen. Dazwischen kleine und größere Kunstwerke aus Holz. Alles macht einen sehr einladenden Eindruck.

Gleich um die erste Ecke nach rechts, durch einen kleinen Torbogen hindurch liegt das Café. Schon der Eingang sieht so einladend aus. Eine große Fensterfront mit hölzernen Fenstergittern, davor ein kleiner Tisch mit zwei Stühlen, ein kleiner Brunnen und noch mehr Pflanzen.

Als ich mit Ines da war, waren wir die ersten Besucherinnen. Ines hatte schon gesagt, dass der Betrieb in diesem Café gegen 13 Uhr beginnt und sie hatte recht. Kurz nachdem wir angekommen waren, füllte sich das Ban She. Aber es wurde nicht laut. An allen Tischen wurde leise gesprochen. Sehr besonders, wenn man weiß, dass es normalerweise da, wo sich viele Chines*innen treffen, eher laut zugeht. Heute war ich noch mal mit meinem Mann da. Wir hatten Glück, dass noch ein Platz frei war.

Das Café hat nur sechs Tische. Also nicht wirklich viel Platz für viele Besucher*innen, aber dennoch läuft hier alles über WeChat. Wer bestellen möchte, muss einen QR-Code scannen, der einen dann auf die Menükarte führt. Hier kann man auswählen, wie bei einer Onlinebestellung alles in einen virtuellen Warenkorb legen und selbstverständlich auch gleich zahlen. Ines kann ziemlich gut chinesisch. Mit ihr war das also kein Problem. Heute, ohne Ines, war es spannender. Ich habe einfach mal auf die Kästchen gedrückt, von denen ich meinte, dass sie die richtigen sein müssten und tatsächlich, ich hatte offensichtlich bezahlt, denn ich bekam eine Servicemeldung darüber und …. wir bekamen unseren Tee und Kaffee. Der Kaffee kommt hier ganz profan, wie in jedem anderen Café auch, aber der Tee wird zelebriert.

Zu jeder Bestellung kommt eine kleine Kochplatte, auf der das Wasser immer wieder aufgekocht werden kann. Man bekommt ein kleines hölzernes Teetablett, eine „Fairnesscup“, eine kleine Teetasse, einen Sieb und diese süße kleine weiße Tasse mit Deckel, in der man den Tee ziehen lassen kann. Ich hätte hier Stunden verbringen können und das haben wir dann auch. Immer wieder den Tee frisch aufgießen, staunen, quatschen. Könnt Ihr Euch vorstellen, dass ich den Besuch des zweiten Cafés erstmal verschoben habe?!

Nicole…

… ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.



(#70) Wet markets – so viel besser als ihr Ruf

In Shanghai gibt es an fast jeder Ecke einen Wet Market!

Spätestens seit Corona haben wet markets, insbesondere die Chinas, einen ganz schlechten Ruf. Der Begriff „wet market“ ist schon fast ein Synonym für Covid-19. Das wird den wet markets Chinas aber nicht gerecht. Denn wet market ist nicht gleich wet market. Es gibt sehr viele verschiedene Arten von wet markets und nicht alle wet markets verkaufen das gleiche.

Aber lasst mich mit einer Begriffserklärung anfangen. Der Begriff „wet market“ ist darauf zurückzuführen, dass die Böden in diesen Märkten oftmals nass sind, weil die Verkäuferinnen und Verkäufer ihre Ware waschen und weil die Marktböden am Ende des Tages mit dem Schlauch gereinigt werden. Er kommt aber auch daher, dass auf diesen Märkten „nasse Dinge“ wie Obst, Gemüse, Fleisch, Fisch und manchmal auch lebende Tiere verkauft werden. Also im Großen und Ganzen das gleiche wie ein Wochenmarkt. Ja, es gibt auch Märkte, auf denen wilde Tiere verkauft werden, aber die sind äußerst selten. Ich habe so einen noch nicht gefunden. Weder in Shanghai noch in Guilin, wo ich selbstverständlich auch auf einem Markt, einem der typischen Bauernmärkte, war und etwas Obst eingekauft habe. Die Bauern verkaufen hier an bestimmten Tagen in der Woche ihr am Morgen frisch geerntete Obst und Gemüse und das Fleisch ihrer Tiere.

In Shanghai gibt es an fast jeder Ecke einen wet market. Mal ist es ein kleiner Laden, wie „meiner“ direkt bei uns um die Ecke. Der Laden ist maximal zwei Meter breit, dafür aber um so tiefer. In den Regalen an den Seiten und in der Mitte stapelt sich das Gemüse und etwas Obst. Es gibt hier alles, was man für die chinesische Küche braucht. Lange Bohnen, grüner Spargel, Knoblauch, Ingwer, Kürbis, Zucchini, Tomaten, chinesische und „normale“ Gurken und noch so vieles mehr. Je nach Saison. Selbstverständlich gibt es hier aber auch Eier. Im hinteren Bereich steht ein großer Korb, aus dem man sich bedienen kann. Eier werden hier nicht in Eierkartons verkauft, sondern man nimmt sich so viele wie man braucht und packt diese in eine Plastiktüte. Am Ausgang wird alles gewogen und dann wird wahlweise bargeldlos mit Alipay, WeChatPay oder hier sogar noch bar bezahlt. Jedes Mal, wenn ich dort einkaufe, frage ich mich, wie der Laden bei den Preisen überleben kann. Aber es hier auch immer voll. Die chinesischen Ayis schieben sich gemeinsam mit mir durch die zwei Gänge und beobachten immer wieder verwundert, was ich denn da so alles einkaufe.

Es gibt auch wet markets, die eigentlich gar nicht den Namen „market“ verdienen. Das ist dann einfach eine ausgebreitete Plane, auf der die angebotene Ware liegt. Dieser Verkaufsstand wird morgens auf- und abends wieder abgebaut.

Und dann gibt es noch die ganz großen wet markets. Hier gibt mehrere Stände. Stände, die ausschließlich Obst und Gemüse anbieten. Alles ordentlich sortiert und ansprechend drapiert. Jeder Apfel, jede Apfelsine, jeder Pfirsich und jedes andere Obst, das leicht Schaden nehmen kann, einzeln in ein dickeres Schutznetz gepackt. Mülltechnisch vielleicht nicht optimal, aber daran wird ja bekanntlich gerade gearbeitet.

Stände, wo man unterschiedliche Nudelarten finden kann. Dicke Nudeln, dünne Nudeln, runden Nudelteig für Dumplings, quadratischen Nudelteig für Frühlingsrollen. Oftmals kann man im hinteren Bereich dieser Nudelstände noch sehen, wie der Teig vor Ort zubereitet wird.

Es gibt Stände mit den unterschiedlichen Tofuarten. Seidentofu, der hier seinem Namen alle Ehre macht. Kein Vergleich zu dem Seidentofu, den man in Deutschland bekommt. Es gibt aber auch getrockneten Tofu oder geräucherter Tofu. Nicht zu vergessen, die unterschiedlichen Fleischstände. Einer für Schweinefleisch, einer für Rindfleisch und natürlich einer für Hühner- und/oder Entenfleisch. Die Besonderheit hier: Es wird nicht nur das Fleisch verkauft, sondern alles. Von den Füßen über die Gedärme und Innereien bis zum Kopf/Schnabel. Sogar das Blut wird gestockt und für die Suppe verkauft. Ekelig? Auf den ersten Blick, ja. Auf den zweiten muss ich zugeben, dass ich es bewundernswert finde. Wenn das Tier schon sterben muss, dann sollte man es auch komplett verwerten. Die Chines*innen zeigen uns, dass das möglich ist.

Weiterlesen beim Blog „SHANGHAI AND I“

Nicole…

… ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.



(#69) Das Embankment House und seine Geschichten

Ich hatte Euch versprochen, noch mal mehr über das Embankment House zu erzählen. Ihr erinnert Euch?

Zum Embankment House kann man zahlreiche Geschichten erzählen und ich werde sie jetzt mal versuchen, ALLE für Euch zusammenzustellen. Wobei ich mir ganz sicher bin, dass es noch zahlreiche weitere Geschichten gibt, die niemand weiß. Wie das eben so ist in so einem großen Haus.

Fertiggestellt wurde das Embankment House am Suzhou River, ganz in der Nähe des Bundes, 1932. Mit seinen 194 Wohnungen über acht Etagen war es seinerzeit das größte Apartmentgebäude Asiens. Niemand anderes als Victor Sassoon, der Mann, der das Stadtbild Shanghais so nachhaltig geprägt hat, hatte den Bau in Auftrag gegeben. Und damit wären wir auch schon bei der ersten Geschichte.

Das Haus hat eine ganz eigenen Form. Die einen behaupten, es wäre eine „5“. Andere, es hätte die Form eines „S“ und stünde für „Sassoon“. Passend dazu wird auch behauptet, dass das Peace Hotel am Bund, ein weiteres von Victor Sassoon erbautes Gebäude, den Grundriss eines „V“ hat. Angeblich wollte Sassoon sich oder vielmehr seine Initialen im Stadtbild Shanghais verewigt haben. Ehrlich gesagt, finde ich die Geschichte mit den Initialen schöner als die mit der „5“. Also ich glaube, dass es ein „S“ ist.

Als in den 1930er Jahren knapp 20.000 jüdischer Flüchtlinge aus Deutschland, Österreich und Polen nach Shanghai strömten, weil dies der einzige Ort war, der kein Visum verlangte, war das Embankment House für viele der erste Anlaufpunkt. Victor Sassoon, selbst Bagdad-Jude, hatte einen Teil der zweiten Etage in eine Art Auffanglager für Geflüchtete verwandelt. Alle neu Angekommenen wurden hier registriert und mit Decken, Kleidung und Essen versorgt. Wer noch keine Unterkunft hatte, wurde hier so lange beherbergt, bis sie/er eine Bleibe – in aller Regel im nahegelegenen jüdischen Viertel – gefunden hatte.

Nach dem Krieg wurden hier im Embankment House die ausländischen Mitarbeiter*innen der UNRRA, die United Nations Relief & Rehabilitation Administration, untergebracht. Diese Organisation war dafür zuständig, die geflohenen Juden umzusiedeln.

1949 ging das Embankment House in den Besitz der chinesischen Regierung. Diese veranlasste erst mal, dass aus den 30 Apartments pro Etage 96 gemacht wurden. Ja, Ihr lest richtig. Plötzlich lebten nicht mehr 30 Familien auf einer Etage, sondern 96! Zusätzlich wurden in den 1970er Jahren auf die ursprünglich sechs Etagen noch drei weiter gesetzt. 2004 wohnten hier mehr als 2.000 Menschen, was uns zur dritten Geschichte bringt. Erst 2015 beendete China seine in den 1980ern eingeführte Ein-Kind-Politik. Wer mehr als Kind hatte, musste hohe Strafen zahlen oder hatte andere Folgen zu fürchten. Verhüten war also sehr wichtig und die Regierung durchaus gewillt das zu unterstützen. Daher lagen auf den Briefkästen im Eingang immer unzählige Kondome gratis für alle aus. Daran erinnert heute nur noch ein Kondomautomat. Denn obwohl Paare heute mehr als ein Kind haben dürfen, wollen die meisten nicht mehr als eines. Shanghai ist teuer. Die Ausbildung eines Kindes kostet ein Vermögen. Dann ist es ingesamt preiswerter, am Automaten immer mal wieder in Kondome zu investieren.

Das Embankment House ist übrigens in den vergangenen Jahren bei Ausländer*innen immer beliebter geworden. Viele Apartments sind daher wieder zurückgebaut worden.

Nicole…

… ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.



(#68) Zu jedem Tier die passende Sauce

Eigentlich sollte ich Euch von der unglaublich schönen Landschaft erzählen, die wir über ein verlängertes Wochenende in Guilin rund um Yangzhou sehen durften!

Von den vielen tausend Bergen, die aussehen wie mit Bäumen bewachsene Zuckerhüte. Von den Flüssen, die sich zwischen den Bergen durchschlängeln und auf denen man sich stundenlang auf Flössen treiben und die Seele baumeln lassen kann. Von den Reisfeldern, Erdnussfeldern und Lotusfeldern, auf denen die Bauern zum Teil noch arbeiten wie vor hundert Jahren. Und natürlich von den noch erhaltenen alten Dörfern aus der Zeit der Qing Dynastie, auf denen zum Teil noch Graffiti aus der Zeit der Kulturrevolution zu sehen sind.

Aber viel interessanter ist die Geschichte unserer Führerin. Wir hatten großes Glück und eine Führerin, die viel zu erzählen hatte und viel erzählt hat. Judie ist etwas über 50 Jahre alt und in Guilin als Tochter einer bitterarmen Bauernfamilie aufgewachsen. Damals war es noch ganz normal, dass Kinder aus solchen Familien lediglich fünf Jahre zur Schule gingen. Danach, sie war gerade mal 11 Jahre alt, musste sie mit auf’s Feld und bei der täglichen Arbeit dort helfen.

Sie gehört auch noch zu der Generation, die ihren Ehemann nicht selbst ausgesucht hat. Damals war es noch ganz normal, dass jemand beauftragt wurde, den passenden Partner zu finden. In ihrem Fall konnten ihre Eltern sich keinen Heiratsvermittler leisten, also hat jemand aus der Familie das übernommen. Ihre Tante muss ganz angetan gewesen sein von ihrem jetzigen Mann. Damit war der Deal perfekt.

Gemeinsam haben sie eine Tochter, die in einer nahegelegenen Stadt Gartenbau studiert. Wenn man sieht, wie viele öffentliche Gärten es bereits überall gibt und wie viele noch angelegt werden, dann ist das ganz sicher ein zukunftsträchtiger Beruf. Judie ist natürlich auch super stolz auf ihre Tochter.

Normalerweise ziehen die Eltern des Mannes zu der jungen Familie, sobald ein Kind geboren wird, aber die Eltern von Judies Mann waren schon zu alt und außerdem wohnen sie sehr weit weg. Judie und ihr Mann hatten daher eine Kinderfrau (eine Ayi) engagiert. Denn das beide Elternteile arbeiten ist hier ganz normal.

All ihr Wissen über die Gegend, die Geschichte, die Entstehung der Berge, die verschiedenen Gesteinsarten, die Flora und Fauna Guilins hat sie sich selber angeeignet. Dazu sollte man wissen, dass Kinder in China allein für das Erlernen der meisten Schriftzeichen in der Schule bis zu sieben Jahre brauchen. Selbst Menschen, die studiert haben, kennen nicht alle Schriftzeichen. Es ist ganz normal, dass auch sehr gebildete Menschen mal das eine oder andere Zeichen nachschauen müssen. Noch dazu kommt, dass sie uns das alles dann auch noch auf Englisch erklärt hat und zwar in einem richtig guten Englisch. Das hat sie durch „learning by doing“ gelernt!

Immer mal wieder hat man aber gemerkt, welche bittere Armut sie als Kind erlebt haben muss, bzw. wie unglaublich arm die Menschen hier gewesen sein müssen. Egal welches Tier uns über den Weg kam. Sie wusste zu jedem ein leckeres Rezept. Im Fluss schwammen Ente – super lecker in einer Biersauce. Überall auf den Straßen und zwischen den Häusern Hühner – dazu passt besonders gut eine Sauce mit Pilzen. In den Reisfeldern die Schnecken – klein gehackt, mit Kräutern gemischt und dann in den Schneckenhäusern gegart. Eine lokale Spezialität. Heuschrecken – gegrillt ein herrlicher Snack. Hund? Ja, Hund! Auch die liefen überall frei rum. Die Sauce dazu hat sie uns nicht verraten, aber schon, dass sie sie früher selbstverständlich gegessen haben.

Selbstverständlich hatte Judie aber auch noch jede Menge anderer interessanter Dinger zu erzählen. So fand ich zum Beispiel sehr interessant, dass hier die Menschen nicht auf Friedhöfen beigesetzt werden. Überall entlang der Straßen und Wege waren Gräber, die durchaus auch auf den ersten Blick als solche zu erkennen waren. Judie erzählte, dass die Bewohner eines Dorfes egal wo beigesetzt werden dürfen. Einzige Voraussetzung, das Grab muss sich auf dem Gebiet des Dorfes befinden.

Dass es sich um ein neues Grab handelte, erkannte man daran, dass zum einen noch überall rote Papierfetzen rumlagen. Überreste der Böller, die zur Bestattung gezündet werden. Zum anderen stand auf dem Grab ein „Skelett“ eines Sarges.

Das China hier ist schon ein anderes. So viel mehr das Bilderbuch-China, wie ich es mir immer vorgestellt hatte. Dass das super moderne Shanghai, das New York locker den Rang als eine der aufregendsten Städte der Welt abnehmen kann, nur zwei Flugstunden entfernt ist – kaum zu glauben.

Nicole…

… ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.



(#67) Blau machen auf chinesisch

Gucci, Prada, Versage. Alle sind sie in Shanghai vertreten!

Gefühlt befindet sich im Innenstadtbereich von Shanghai alle hundert Meter ein super hippes Luxus-Kaufhaus. Aber mitten drin in der Former French Concession in der Nankeen Exhibition Galerie in der Changle Road wird auch noch ein Jahrhunderte altes Kunsthandwerk gepflegt – der Blaudruck.

Obwohl am Eingang zu der Nachbarschaft ein großes Schild auf die Galerie hinweist, ist sie mir erst aufgefallen, als ich in einem kleinen Büchlein darüber gelesen hatte. Das eine ist es allerdings, das Schild zu finden. Das andere ist es, die Galerie selbst zu finden. In so einem Lilong, wie die typischen chinesische Nachbarschaften hier in Shanghai heißen, kommt man sich als Langnase schon sehr schnell fehl am Platz vor. Ganz besonders jetzt, in diesen „special times“. Aber eigentlich muss man nur den Schildern folgen: Ganz bis zum Ende des Weges, durch ein Tor, drei Mal um die Ecke und man steht direkt davor. Also im Hinterhof, wie sich später rausstellen sollte.

Ich war schon zwei Mal da gewesen, stand aber immer vor einem verschlossenen Tor. Diese Mal hatten wir Glück. Der Besitzer saß im Hinterhof und hat quasi auf uns gewartet. Die Penetranz, es noch ein drittes Mal zu versuchen, hat sich gelohnt. Ich kam gar nicht mehr aus dem Staunen raus. Ein Stoff schöner als der andere. Kleider, Oberteile, Röcke, Schuhe, Handtaschen, Tischdecken, Kissen. Alles aus Blaudruckstoffen, deren tiefblaue Färbungen im starken Kontrast zu den aufgedruckten strahlend weißen, oftmals einfachen Mustern steht. Alles handgemacht. Jeder Stoff ein einmaliges Kunstwerk.

Wo der Blaudruck seinen Ursprung hatte, ist nicht so wirklich bekannt. Man geht davon aus, dass er aus Indien stammt. Aber schon 138 vor Christus wurde er erstmals in China erwähnt. Entstanden ist er entlang der Seidenstraße. Die Bürgerlichen Chinas der damaligen Zeit nutzten die Stoffe, um sich daraus ganz alltägliche Dinge, wie Kleidung, Tischtücher, Servietten oder auch Vorhänge anzufertigen. Also nicht sehr viel anders als heute, aber leider wird die Kunst des Blaudrucks heute nicht mehr hoch gehalten und stirbt langsam aus. In den Augen vieler ist der Blaudruck altbacken und passt nicht in das hippe Stadtleben. Vielleicht ändert die Tatsache, dass der Blaudruck seit 2018 ein immaterielles UNESCO Kulturgut ist, etwas an diesem Image. Ich kann es nur hoffen!

Und jetzt noch eine kleine „Klugscheißer“ Einlage: Wisst Ihr, woher der Begriff „blau machen“ kommt? Ich habe das bei einer Führung durch Erfurt gelernt. Erfurt war mal eine der Hochburgen des Blaudrucks in Deutschland. Die Leute hier konnten Meister im Montags blau machen. Im Mittelalter nutzen Färber zur Herstellung des Indigoblau die Blätter des Färberwaid, die in Kübeln mit menschlichem Urin vergoren. Um ausreichend Urin zu bekommen, musste man natürlich reichlich trinken. Am besten Alkohol, denn je mehr Alkohol im Urin war, desto besser das Färbeergebnis. Das geschah meistens an einem Sonntag, der damals noch als ein normaler Arbeitstag galt. Montags wurde dann „blau“ gemacht – nämlich der Stoff blau gefärbt. Aber da alle, die ihren Urin gespendet hatten, mit dickem Kopf im Bett blieben, sagte man von diesen, dass sie „blau machen“ würden.

Aber keine Bedenken! Das war im Mittelalter. Heute werden künstliche Substanzen genutzt, um das Indigo aus den Blättern zu lösen.

Nicole…

… ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.



29.8.20: Newcomer-Treff

你好 nǐ hǎo! – willkommen in der Mega -City – gehen wir frühstücken?

Für alle „Neuen“ in unserer Stadt veranstaltet der Deutsche Club Shanghai den NEWCOMER-TREFF.  Als ein leistungsfähiges und zuverlässiges Non-Profit-Netzwerk will der Deutsche Club deinen Start und Aufenthalt in Shanghai angenehm gestalten.

Starten wir daher mit einem gemeinsamen Frühstück in gemütlicher Atmosphäre im Paulaner Raffles City und den ersten Alltags-Tipps.  Clubmitglieder und Gäste, die den deutschen Club kennen lernen wollen,  sind natürlich auch herzlich Willkommen!

Paulaner Brauhaus
Raffles City Changning

1197 Changning Lu, Nahe Kaixuan Lu
长宁路1197号, 近凯旋路
METRO: 5 Minuten von Station „Zhongshan Park“


Bewertung: 5 von 5.

Teilnahme nur mit gültigem Shanghai Green QR-Code möglich!

Datum: SA 29. August 2020 / 10:00 – 12:30 Uhr
Location: Paulaner Brauhaus (Raffles City Changning)
Adresse: Raffles City Changning 1197 Changning Lu, near Kaixuan Lu 长宁路1197号, 近凯旋路
METRO: 5 Minuten von Station „Zhongshan Park“
Preise: RMB 100 für Gäste und DCS-Mitglieder / Kinder bis 5 Jahre sind frei, Kinder von 6-12 Jahren zahlen RMB 50 / Der Preis beinhaltet ein leckeres Frühstück.


Bitte beachten: Anmeldeschluss ist der 25. August 2020!


Bitte melde Dich über das nachfolgende Formular an:


Sollte deine Kontaktaufnahme über das Formular nicht möglich sein, kann diese auch direkt per E-Mail an newcomer@dcs-shanghai.org erfolgen!



14.7.20: Hongqiao-Talk

Lunchtime in der Hongmei Lu!

Was gibt es NEUES westlich des Huangpu Jiang?


Bewertung: 5 von 5.

Teilnahme nur mit gültigem Shanghai Green QR-Code möglich!

Datum: 14. Juli 2020 / 12:00 – 14:00 Uhr
Location: Belgian Brasserie
Adresse: No. 27, Lane 3338 Hongmei Lu, Nahe Yan’an Xi Lu (虹梅路3338弄27号 近延安西路)
Preis: Selbstzahler



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Sollte deine Anmeldung über das Formular nicht möglich sein, kann diese auch direkt per E-Mail an hongqiao-talk@dcs-shanghai.org erfolgen!



(#66) Drachenbootfest

Offiziell gefeiert wird das Drachenbootfest bereits seit über 2000 Jahren!

Ich kann Euch etwas über die Geschichte des Drachenbootfestes und darüber, was es mit den Zongzi (dem traditionellen Essen zum Drachenbootfest) auf sich hat, erzählen – zumindest das, was ich bisher darüber gelernt habe.

Das Drachenbootfest wird bereits seit 2000 Jahren immer am fünften Tag im fünften Monat des chinesichen Mondkalenders gefeiert. Was aber nicht bedeutet, dass hier irgendein Geschäft geschlossen hat. Selbstverständlich kann man auch am Drachenbootfest überall alles kaufen.

Zurück zum Drachenbootfest: Die Geschichte des Drachenbootfests geht auf den Dichter und Politiker Qu Yuan (475 – 221 v. Chr.) zurück. Er war ein im Volk sehr angesehenes und beliebtes aristokratisches Mitglied des Königshauses von Chu. Leider entsprach seine politische Meinung nicht der des königlichen Hofes, also wurde er kurzerhand ins Exil geschickt. Dort ertränkte er sich Jahre später aus Enttäuschung über die Dekadenz am kaiserlichen Hof im Fluss Miluo. Die Menschen wollten nicht, dass sein Körper von den Fischen gefressen wird und sollen deshalb Zongzi zubereitet und in den Fluss geworden haben. Auch die Drachenboote oder vielmehr das laute Trommeln, das den Takt beim Rundern angibt, sollte die Fische vom Leichnam Qu Yuans fernhalten.

Offiziell gefeiert wird das Drachenbootfest bereits seit über 2000 Jahren. Alljährlich kommt an diesem Tag die Familie zusammen. Die Tradition Zongzi an Freunde zu verschenken, kommt aus der Zeit der Jin-Dynastie. Ist also auch schon ziemlich alt. Auch ich habe Zongzi bekommen. Gestern. Es klingelte und vor der Tür standen zwei junge Damen, die in unserem Compound arbeiten, und strahlten mich an. Eine von ihnen mit einem Korb in der Hand, die andere mit ihrem Handy im Anschlag. Wie so oft in den vergangenen Wochen muss ich wieder ziemlich verdutzt geschaut haben. Ich hatte zwar etwas zu der Tradition gelesen, aber als die zwei mir dann den Korb mit Zongzi und salzigen Eiern überreichten, war ich ganz gerührt. Während die eine fotografierte, erklärte die andere mir, wie ich die Zongzi zubereiten muss. Noch habe ich es nicht gemacht. Wir brauchten heute einfach mal einen Burger. Gut, dass es eingeschweißte Zongzi sind, die halten etwas länger.

Nicole…

… ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.



9.7.20: Wellness-Massage @Yatai Spa

Die Ferienzeit beginnt und ein Urlaub nicht in Sicht? Lasst uns mit einer wunderbaren Massage im Yatai Spa in der West Beijing Road – die Raumbelegung erfolgt immer zu zweit – entspannen.


Bewertung: 5 von 5.

Teilnahme nur mit gültigem Shanghai Green QR-Code möglich!

Datum: 9. Juli 2020 / 10:00 – 12:00 Uhr
Location: Yatai SPA
Adresse: 2nd floor, No.1124   West  Beijing Road ,Jing’an District, Shanghai 我们的地址: 上海市静安区北京西路1124号 2楼靠近陕西北路
Preise: RMB 280 für DCS-Mitglieder / RMB 310 für Gäste / Der Preis beinhaltet eine Ganzkörper-Massage – 90 Minuten – mit Ginger-, Orange-, Lavendel-Öl!

Es besteht die Möglichkeit eines gemeinsamen Lunches! Um 12.30 Uhr im Husk (Mediterranean/BBQ) in der 218 Fengxian Lu, near Nanhui Lu. Bitte bei der Anmeldung im Feld unten “Deine Nachricht an das DCS-Special-Events-Team:” unbedingt mit angeben!


Anmeldeschluss ist der 5. Juli 2020!


Bitte melde Dich über das nachfolgende Formular an:












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Bei organisatorischen Fragen erreichst du unser Special-Events-Team per E-Mail unter: specialevents@dcs-shanghai.org


Bildernachweis: Photo by Pixabay on Pexels.com / Yatai Spa



DCS intern – Teams

Veränderungen bei den Teams!

Petra Roethlinger hat Shanghai leider ebenfalls verlassen – der Hongqiao-Talk wird ab sofort von Martina Veit übernommen. Und Anastasia Harwart, Gabriele Laininger und Gina Tajti-Blaese schicken uns ab sofort bei Bon Appetit auf den kulinarischen Streifzug durch Shanghai und folgen auf Nicole Beste-Fopma und Alexandra Steffens-Klein.

Euch allen vielen Dank für Euren Einsatz beim Deutschen Club Shanghai!

DCS intern – großes Stühlerücken im Vorstand

Liebe Mitglieder, im DCS-Vorstand steht ein großes Stühlerücken bevor.

Florian Stahl – seit 2018 Vorsitzender des Vorstandes – verlässt Shanghai und scheidet aus dem Vorstand aus. Und auch für Lars Rüddenklau, Magdalena Minnert und Christina Nestler ist das Leben als Expat in Shanghai und Vorstandsmitglied beim DCS leider vorüber.

Euch allen Tausend Dank für den Einsatz beim “Club” – es war eine super Zeit. Wir werden Euch vermissen!

The show must go on: Arletta Eckhoff übernimmt als neue 1. Vorsitzende die Leitung des Deutschen Club Shanghai, Martina Veit wird stellvertretende Vorsitzende. Im Bereich Administration sind Hilke Hähnel und Daniela Essenpreis neue Ansprechpartnerinnen.

12.9.20: Welcome Back 2020

2018@Wanda Reign – 2019@W Shanghai – 2020@?

Wir arbeiten wieder an einer Top-Location… Infos folgen im Sommer!


2020-09-12T19:00:00

  Tage

  Stunden  Minuten  Sekunden

bis

Welcome Back 2020



(#65) Wenn es Pflaumen regnet in Shanghai

Es regnet. In den Straßen steht das Wasser und es wird immer mehr!

An Fahrradfahren ist nicht zu denken. Aber deshalb nicht aus dem Haus zu gehen? Keine Option. Bekanntlich gibt es kein schlechtes Wetter, sondern nur schlechte Kleidung. Außerdem bin ich vorbereitet. Ich habe im letzten Jahr schon eine Regenzeit mitgemacht. Ihr erinnert Euch? Damals hat mir eine überaus besorgte junge Chinesin ihren Schirm geschenkt.

Heute war ich unterwegs zu einem netten Restaurant, nicht weit von uns entfernt. Aber wenn es in Shanghai während der Regenzeit regnet, dann reicht ein Schritt vor die Haustür, um komplett durchgeweicht zu sein. So auch heute. Es gab zwar immer wieder trockene Phasen, aber man weiß nie, wie lange so eine trockene Phase anhält.

Ich bin also vorsorglich schon mal eine Station mit der Metro gefahren. Aber schon der Weg zur Metro, die wirklich nur wenige Meter von unserem Compound entfernt ist, war eine Herausforderung. Denn das Wasser kam nicht nur von oben, sondern stand auch von unten und von der Seite. Ich war die ganze Zeit nur am Abwägen, wann das nächste Auto kommt und ob ich es schaffen würde, an der Straßenpfütze vorbei zu sein, bevor ich von oben bis untern nassgespritzt werde.

Aufmerksame Leser*innen werden sich jetzt fragen: „Knöcheltiefes Wasser? Da werden die Schuhe doch nass?!“ Stimmt. Aber ich hatte ja gesagt, ich war vorbereitet. Während der Regenzeit tragen hier fast alle Plastikschuhe. Ich fand das letztes Jahr noch etwas befremdlich. Dieses Jahr mache ich das auch. Aber nicht irgendwelche. Sondern ganz spezielle! Susanne hatte sie gefunden und für mich auf Taobao bestellt. Ganz ehrlich? Ich brauche jetzt unbedingt noch den Rest der Kollektion. Die sind einfach genial, denn sie sehen nicht nur chic aus, sondern sind auch noch relativ bequem.

Der einzige klitzekleine Nachteil – die Flossen hinten. Immer mal wieder sammelte sich dort Wasser und das spritze mir dann bis ziemlich weit nach oben. Ich kam also nicht so ganz trocken im Restaurant an. Egal, es ist warm. Zwar ist es gleichzeitig so schwül, dass nichts wirklich trocknet, aber auch daran kann man sich gewöhnen.

Jetzt fragt Ihr Euch wahrscheinlich genau so wie ich, warum die Chinesen diesen Regen als „Pflaumenregen“ bezeichnen. Weil die Tropfen gefühlt so dick sind wie Pflaumen? Oder weil die Tropfen aussehen wie kleine Pflaumen?

Aber nein.

Es gibt tatsächlich eine plausible Erklärung für den „Pflaumenregen“. Die Pflaumenregenzeit beginnt in aller Regeln im Juni. Eine alte chinesische Weisheit besagt: „Wenn der Regen auf die reifen Pflaumen fällt, folgen 40 verregnete Tage.“ Die alten Chines*innen wussten also, dass die Regenzeit immer dann beginnt, wenn die Pflaumen reif sind. Logisch, dass dieser Regen also als Pflaumenregen bezeichnet wird.

Ich kann jetzt nur hoffen, dass diese 40 Tage dieses Jahr nicht stimmen. Es macht zwar Spaß meine Fische zum Schwimmen zu bringen, aber 40 Tage am Stück ist viel.

Nicole ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.


11.7.20: World Expo Museum

Auf ins größte Expo-Museum der Welt!

Seit 1851 finden in regelmäßigen Abständen an unterschiedlichen Orten der Welt sogenannte „Weltausstellungen“ oder „Expos“ statt. Doch erst mehr als 100 Jahre später kam die erste Expo nach Asien. Mit der Expo 2010 führte Shanghai die größte, Teilnehmer stärkste und teuerste Weltausstellung der Geschichte durch. Anschließend wurde das Welt größte Expo-Museum erbaut. 

Was erfahren wir aus der Geschichte der Weltausstellungen über den weltweiten Prozess der Globalisierung? Welche Bedeutung beansprucht darin China und die Stadt Shanghai? Lassen sich beim Blick auf die Geschichte der Weltausstellungen Perspektiven oder Tendenzen erkennen, die uns Aufschluss darüber geben, wohin der Globus rollt? Diesen Fragen wollen wir im Expo-Museum nachgehen.


Bewertung: 5 von 5.

Teilnahme nur mit gültigem Shanghai Green QR-Code möglich!

Datum: 11. Juli 2020 / 14:00 – 16:00 Uhr
Preis: RMB 200 für DCS-Mitglieder, Gäste zahlen RMB 250

Bitte beachten: Der Vorzugspreis für DCS-Mitglieder ist nur gegen Vorlage des DCS-Ausweises zu Beginn des Walks möglich!



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8.8.20: Sommertreff @Cotton’s

Sind im August noch DCS-Mitglieder in Shanghai?

Die Antwort gibt es beim Sommertreff 2020 im Cotton’s in der Anting Lu. Wir freuen uns auf Euch!


Bewertung: 5 von 5.

Teilnahme nur mit gültigem Shanghai Green QR-Code möglich!

Datum: 8. August 2020 / 19:00 – 23:00 Uhr
Location: Cotton’s (Anting Lu)
Adresse:  132 Anting Lu, Nahe Jianguo Xi Lu 安亭路132号, 近建国西路, Shanghai
Preis:  RMB 180 für DCS-Mitglieder und Gäste

Cotton’s Anting Lu

132 Anting Lu, Nahe Jianguo Xi Lu
安亭路132号, 近建国西路, Shanghai

Im Preis sind zwei Getränke plus Tapas/Fingerfood inbegriffen. Weine: Tramont white, Pinot Grigio, Italy (white wine) / Tramont red, Cabernet Sauvignon & merlot, Italy (red wine) / Prosecco,extra dry ,Tallero Italy (sparkling wine) // Bier: Asahi draft beer // sonstiges: Gin tonic / Vodka tonic / Whisky coke / Rum Coke // Soft Drinks: Coke Sprite Soda Water Tonic Water Ginger Ale


Bitte beachten: Anmeldeschluss ist der 2. August 2020!


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