(#4) Chinesische Teezeremonie

Wer längere Zeit in China lebt, MUSS an einer Teezeremonie teilnehmen.

Meine ist zwar schon eine Weile her, aber ich will Euch das nicht vorenthalten. Schon in den ersten Tagen in Shanghai hatte ich in der Wulumuqi (ist das nicht ein wunderschöner Name?!!!! Von dieser Straße muss ich noch mal separat erzählen) Road, bei uns um die Ecke, hinter einer Mauer ein Schild herausragen sehen, das auf ein Teehaus hinweist. Da ich aber nie so etwas ähnliches wie einen Eingang gesehen hatte, war ich davon ausgegangen, dass das noch ein Relikt aus einer anderen Zeit sein müsste. Weit gefehlt! Alexandra hatte während einer ihrer Recherchen herausgefunden, dass man hier an Teezeremonien teilnehmen kann. Wenn man chinesisch kann, was dann schon mal die erste Herausforderung war und wenn man, wie in meinem Fall, den Eingang findet.

Die Herausforderung mit den chinesischen Sprachkenntnissen haben wir über eine Dolmetscherin gelöst, das mit dem Eingang per WeChat bzw. persönliche Führung durch Alexandra. Komischerweise hatte Alexandra den Eingang gleich gefunden. Mir nach wie vor ein Rätsel.

Nach einer kurzen Begrüßung ging es los mit einer Führung durch das kleine Teehaus. Unsere Zeremonienleiterin (oder wie soll ich sie nennen?) stellte uns die diversen Teesorten vor und erläuterte die Vorzüge verschiedener Teekannen aus unterschiedlichen Tonarten.

Hattet Ihr schon mal von violettem Ton gehört?

Weiterlesen beim Blog „SHANGHAI AND I“


Nicole ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten
rund um Shanghai.


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