(#33) Im Jing’an Park spukt es

Direkt gegenüber dem Jing’an Tempel, einem buddhistischen Tempel inmitten zahlreicher Shopping-Tempel, gibt es einen wunderschönen Park!

Flächenmäßig gehört er eher zu den kleinen Parks Shanghais, aber er ist eine wunderschöne und ruhige Oase mitten in diesem Trubel. Mit einem See und Restaurant an der einen Seite und einer großen Wiesen umgeben von Bäumen auf der anderen. Hier, direkt angrenzend an die Wiese, steht ein Pavillon aus Marmor. Der Grund für meinen Besuch.

Nachdem 1843 der Hafen Shanghais für ausländische Schiffe geöffnet wurde, kamen immer mehr Ausländer*innen in die Stadt. Einer Studie der Nanjing Universität und der Suzhou Middle School zufolge lebten 1843 lediglich 26 Ausländer*innen in Shanghai. 1865 waren es bereits knapp 2.300! Natürlich starb auch der oder die eine oder andere Ausländer*in. Um sie beisetzten zu können, wurden auf dem Shanghaier Stadtgebiet im Laufe der Zeit elf Friedhöfe für Ausländer*innen errichtet. Alle wurden während der Kulturrevolution von den Rotgardisten zerstört.

Weiterlesen beim Blog „SHANGHAI AND I“

Nicole ist im Mai 2019 voller Vorfreude in das Abenteuer Shanghai gestartet und hat sich Hals über Kopf in die Millionenmetropole verliebt. Seit ihrer Ankunft bloggt sie über ihre kleinen und manchmal auch größeren Unwägbarkeiten des Alltags, über die Dinge, die sie jeden Tag wieder auf’s Neue in Erstaunen versetzen und manchmal auch einfach nur über bekannte und weniger bekannte Attraktionen, Geschichte und Geschichten rund um Shanghai.

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